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Helle freundliche Wohnung in Hannovers aufstrebendem Stadtteil Stöcken

wiemann-immobilien-hannover.deObjektbeschreibung
Heute kann ich Ihnen eine sehr schöne Dreizimmerwohnung (auch WG geeignet) in einem Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1961 in einer guten Lage anbieten. Das Objekt ist gepflegt und liegt im Stadtteil Stöcken.

Sie können diese schöne vollsanierte Wohnung, die sich in der dritten Etage befindet, zu einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis mieten. Die Gesamtfläche beträgt ca. 68 m². Das Wohnzimmer ist durch das große Fenster und die Balkontür hell und freundlich.

wiemann-immobilien-hannover.deVom Wohnzimmer betritt man den geräumigen Balkon, der einen Blick zu dem großem begrünten Hof bietet und damit auch eine gute Möglichkeit, die Ruhe zu genießen und sich zu entspannen. Ein weiteres Zimmer, das als Schlafraum genutzt werden kann, liegt ebenfalls auf der sehr ruhigen Hofseite.

Für Familienfeiern oder zwanglose Treffen am Wochenende steht eine Gemeinschaftsfläche auf der Rückseite des Hauses zur Verfügung.

wiemann-immobilien-hannover.deAlle Räume sind in einem sehr guten Zustand und der gesamte Fußboden ist gefliest, weshalb auch Allergiker Bedingungen für ein beschwerdefreies Wohnen vorfinden.

Die Wohnung eignet sich für zwei bis maximal vier Personen. Ein Fahrstuhl ist nicht vorhanden, was aber durchaus als Teil Ihres täglichen Fitnessprogramms gewertet werden kann.

Sollten Sie Liebhaber von E-Bikes sein oder einen Fahrradanhänger bzw. Kinderwagen besitzen, werden Sie sich über den auf der Straßenebene gelegenen Fahrradraum freuen.

(*Da eine Modernisierung der Balkone geplant ist, weise ich hier ausdrücklich darauf hin, dass die Modernisierung für diese Wohnung zu keiner Mieterhöhung führt.)

Lagebeschreibung

Viele kennen den Stadtteil Stöcken als Standort für Industriebetriebe z. B. VW oder Continental und damit als möglichen Arbeitsort. Der Stadtteil, der vor Jahren zum Sanierungsgebiet erklärt wurde, hat sich in den letzten Jahren zu einem Vorzeigewohnort entwickelt.

Die Infrastruktur ist gut bis sehr gut ausgebaut. Mit dem Auto sind Sie in wenigen Minuten auf der A2 und A7. Die Innenstadt von Hannover und Garbsen erreichen Sie mit den Stadtbahnlinien 4 und 5. Außerdem stehen Ihnen noch die Buslinien 126, 135 und 136 zur Verfügung, um in andere Stadtteile oder das Umland zu gelangen.

Stöcken ist gut mit öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken, Schulen, Kindergärten, Religionsgemeinschaften, medizinischer Versorgung, Freizeiteinrichtungen und selbstverständlich Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf versorgt.

Sonstiges

Vermieter und Nachbarn wünschen sich nette, aufgeschlossene und ruhige Mitmenschen. Bitte keine Hunde oder Katzen. Es werden Nichtraucher gewünscht. Die Wohnung kann auch teilmöbliert gemietet werden und könnte deshalb besonders für Beschäftigte, die auf Zeit in der Region und vielleicht sogar in einer der Stöckener Firmen tätig sind, interessant sein.

In den Betriebskosten ist auch die Treppenreinigung im Flur enthalten und das Kaltwasser.

Eine Courtage entfällt für den Mieter, jedoch muss eine Mietsicherheit von drei Monaten gezahlt werden.

Im Interesse der Vermieter und Nachbarn werden individuelle Besichtigungen durchgeführt. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich für die Wahrung der Privatsphäre der beteiligten Parteien verantwortlich bin und deshalb nur bei ernst gemeinten, seriösen und nicht anonymen Anfragen einen Kontakt herstellen werde. Vereinbarungen für Besichtigungstermine richten Sie bitte über das Kontaktformular.

Eckpunkte zur Wohnung:

Verfügbarkeit ab November 2020

Etage 3. OG (Obergeschoss) rechts

3 Zimmer, Balkon
Küche, Bad mit WC, Flur, abschließbarer Fahrradraum
Kombiwasserheizung Junker

Miete zzgl. BK 750,00 € (Siebenhundertfünfzig Euro) monatlich möbliert
BK (Betriebskosten) 150,00 € (Einhundertfünfzig Euro) monatlich inklusive Kaltwasser
Miete inkl. BK 900,00 € (Neunhundert Euro) monatlich plus Jahresendabrechnung

BK für jede weitere Person 10,00 € (Zehn Euro) monatlich
Mietkaution 2.250,00 € (Zweitausendsiebenhundert Euro)
Keine Courtage (Maklerprovision), da wir ausschließlich Wohnungen aus unserem Bestand anbieten.

Eckpunkte zum Haus:

Haustiere nur nach Absprache
Die anderen Mietparteien wünschen sich einen Nichtraucherhaushalt.

Baujahr 1961
EV-Ausweis 114 kWh/(m2*a), Pflichtangabe in Immobilienanzeigen
Energieklasse D, Warmwasser enthalten

Sollte Ihnen das Wohnungsangebot zusagen, so bekunden Sie Ihr Interesse über das Kontaktformular.

PS: Wir begleiten Sie bis zur Wohnungsübergabe und wenn es gewünscht wird, bis zum Einzug.

Hannover, Oktober 2020

1 Zimmer, Küche und Wannenbad im Wohlfühlstadtteil Südstadt von Hannover

Lage
Die Wohnung befindet sich in einer guten Wohnlage in der Nähe zum größten Stadtwald Europas und zum Ausflugsziel Maschsee. Sie ist ab dem 1. Januar 2021 frei.
Die zentrale Lage der Wohnung Im Haspelfelde ist günstig, um in allen Richtungen schnell und auf kurzen Wegen zu den jeweiligen Zielen zu gelangen und so die täglichen Aufgaben erledigen und vielfältigen Interessen nachgehen zu können.

Objektbeschreibung
Sie betreten die Wohnung vom Flur im Hochparterre des Hauses. Von der Diele gelangt man in die einzelnen Räume. Das Zimmer links umfasst ca. 25,00 m2. In der Wohnung befindet sich auch eine Abstellkammer.

Rechts vom Flur, also gegenüber des eben beschriebenen Zimmer, befindet sich ein Wannbad mit WC und Fenster. Ebenfalls von der Diele betreten Sie die Küche, von der aus man in den Innenhof blickt, was zum Wohnkomfort beiträgt.
Da Küche und Bad zum begrünten Hof liegen, wurde für Ihre Sicherheit zusätzlich gegen Einbruch die Fenster gesichert.

Ausstattung
Das Bad mit seinen weißen Wänden und Fliesen hat eine Wanne, Waschbecken, WC und ein Fenster.

Die Größe der Küche erlaubt es neben der Kücheneinrichtung, welche mit einer kleinen Abstandszahlung zum Teil übernommen werden kann, einen Essbereich einzurichten.

Zu erwähnen ist noch, dass die Wohnung mit einer Gasetagenheizung ausgestattet ist und Sie Ihre Heizkosten bzw. den Energieverbrauch Ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen können.

Eine Tierhaltung ist nur eingeschränkt erwünscht und muss mit dem Vermieter abgestimmt werden. Fahrräder können im Keller oder auf dem Hof abgestellt werden.

Der begrünte Hof kann unter Berücksichtigung der allgemeinen Hausordnung für Feiern genutzt werden.

Was unsere neuen Mieter noch wissen sollten
Die angebotene Wohnung ist aus unserem eigenen Bestand. Um Mietern und Vermietern Planungssicherheit zu ermöglichen, werden wir eine Indexmiete vereinbaren.

In unserem Haus wohnen Familien ohne Kindern und Mieter aus unterschiedlichen Nationen. Das Miteinander der Mieter ermöglicht eine gute Hausgemeinschaft. Als Vermieter wünschen wir uns weiterhin aufgeschlossene Bewohner, die an einer guten Nachbarschaft interessiert sind und daran, dass sich alle Bewohner wohl fühlen können. Das bedeutet auch, dass die Mieter auf Sauberkeit im und vor dem Haus achten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich für die Wahrung der Privatsphäre der beteiligten Parteien verantwortlich bin und deshalb nur bei ernst gemeinten, seriösen und nicht anonymen Anfragen einen Kontakt herstellen werde. Vereinbarungen für Besichtigungstermine richten Sie bitte über das Kontaktformular.

Eckpunkte zur Wohnung:
Verfügbarkeit ab Januar 2021 (Je nach Stand der Sanierungsarbeiten kann sich die Verfügbarkeit auch in den Monat Februar 2021 verschieben.)

Hochparterre links

Miete zzgl. BK 350,00 € (Dreihundertfünfzig Euro) monatlich
Miete inkl. BK 450,00 € (Vierhundertfünfzig Euro) monatlich
BK (Betriebskosten) 100,00 € (Einhundert Euro) monatlich,
Mietkaution 1050,00 € (Eintausendfünfzig Euro)
Keine Courtage (Maklerprovision), da die Wohnung aus unserem Bestand ist.

Wohnfläche ca. 40,00 m2
1. Zimmer
Küche, Bad mit WC
Keller
Kombiwasserheizung 2016, Erdgas E

Eckpunkte zum Haus:
Haustiere nur nach Absprache
Die anderen Mietparteien wünschen sich einen Nichtraucherhaushalt.
Baujahr 1959
EV-Ausweis 118,7 kWh/(m2*a), Pflichtangaben in Immobilienanzeigen
Energieklasse D, Warmwasser enthalten

Sollte Ihnen das Wohnungsangebot zusagen, so bekunden Sie Ihr Interesse über das Kontaktformular.

PS: Wir begleiten Sie bis zur Wohnungsübergabe und wenn es gewünscht wird, bis zum Einzug.

Hannover, Oktober 2020

4 Zimmer mit Balkon im Wohlfühlstadtteil Südstadt von Hannover

Lage
Die Wohnung befindet sich in einer guten Wohnlage in der Nähe zum größten Stadtwald Europas und zum Ausflugsziel Maschsee. Sie ist ab dem 1. Januar 2021 frei.
Die zentrale Lage der Wohnung Im Haspelfelde ist günstig, um in allen Richtungen schnell und auf kurzen Wegen zu den jeweiligen Zielen zu gelangen und so die täglichen Aufgaben erledigen und vielfältigen Interessen nachgehen zu können.

Objektbeschreibung
Sie betreten die Wohnung vom Flur im 3. Obergeschoss des Hauses. Von der großzügigen Diele gelangt man in die einzelnen Räume. Das erste Zimmer rechts umfasst ca. 18 m2 und hat den Blick in den schön bewachsenen Hof. Und das zweite Zimmer rechts hat ca. 10 m2 Grundfläche. Sie können beispielsweise als Kinder-, Schlaf- bzw. Arbeitszimmer eingerichtet werden.

Links vom Flur, also gegenüber der beiden eben beschriebenen Zimmer, befinden sich zwei weitere Zimmer. Das eine Zimmer hat ein großes Fenster zum Balkon und hat eine Größe von ca. 14 m2 und das andere Zimmer hat den Zugang zum Balkon mit ca. 25 m2.

Außerdem betreten Sie das Wannenbad und die Küche von der Diele. Küche sowie Bad haben ein eigenes Fenster.

Ausstattung
Das Bad mit seinen weißen Wänden und Fliesen hat eine Badewanne, WC und ein Fenster.

Die Größe der Küche erlaubt es neben der Kücheneinrichtung, welche mit einer kleinen Abstandszahlung übernommen werden kann, einen Essbereich einzurichten.

Zu erwähnen ist noch, dass die Wohnung mit einer Gasetagenheizung ausgestattet ist und Sie Ihre Heizkosten bzw. den Energieverbrauch Ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen können.

Eine Tierhaltung ist nur eingeschränkt erwünscht und muss mit dem Vermieter abgestimmt werden. Fahrräder können im Keller oder auf dem Hof abgestellt werden.

Der begrünte Hof kann unter Berücksichtigung der allgemeinen Hausordnung für Feiern genutzt werden.

Die Wohnung eignet sich für zwei bis maximal vier Personen. Ein Fahrstuhl ist nicht vorhanden, was aber durchaus als Teil Ihres täglichen Fitnessprogramms gewertet werden kann.

Was unsere neuen Mieter noch wissen sollten
Die angebotene Wohnung ist aus unserem eigenen Bestand. Um Mietern und Vermietern Planungssicherheit zu ermöglichen, werden wir eine Indexmiete vereinbaren.

In unserem Haus wohnen bis jetzt keine Familien mit Kindern und Mieter aus unterschiedlichen Nationen. Das Miteinander der Mieter ermöglicht eine gute Hausgemeinschaft. Als Vermieter wünschen wir uns weiterhin aufgeschlossene Bewohner, die an einer guten Nachbarschaft interessiert sind und daran, dass sich alle Bewohner wohl fühlen können. Das bedeutet auch, dass die Mieter auf Sauberkeit im und vor dem Haus achten.

Die Wohnung ist WG (Wohngemeinschaft) geeignet. Wir können uns auch eine WG mit verschieden Generationen vorstellen. Wenn die Bewohner der WG die Reinigung der gemeinsam genutzten Bereiche (Küche und Bad) nicht selbst übernehmen, wird ein Aufschlag zu den Betriebskosten fällig.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich für die Wahrung der Privatsphäre der beteiligten Parteien verantwortlich bin und deshalb nur bei ernst gemeinten, seriösen und nicht anonymen Anfragen einen Kontakt herstellen werde. Vereinbarungen für Besichtigungstermine richten Sie bitte über das Kontaktformular.

Eckpunkte zur Wohnung:
Verfügbarkeit ab Januar 2021 (Je nach Stand der Sanierungsarbeiten kann sich die Verfügbarkeit auch in den Monat Februar 2021 verschieben.)

Etage 3. OG (Obergeschoss) rechts

Miete zzgl. BK 900,00 € (Neunhundert Euro) monatlich
BK (Betriebskosten) 120,00 € (Einhundertzehn Euro) monatlich
Miete inkl. BK 1020,00 € (Eintausendzwanzig Euro) monatlich plus Jahresendabrechnung

BK für jede weitere Person 10,00 € (Zehn Euro) monatlich
Mietkaution 2.700,00 € (Zweitausendsiebenhundert Euro)
Keine Courtage (Maklerprovision), da wir ausschließlich Wohnungen aus unserem Bestand anbieten.

4 Zimmer, Balkon
Küche, Bad mit WC, große Diele/Flur
Keller,
Kombiwasserheizung Vaillant 2013, Erdgas E

Eckpunkte zum Haus:
Haustiere nur nach Absprache
Die anderen Mietparteien wünschen sich einen Nichtraucherhaushalt.
Baujahr 1959
EV-Ausweis 118,7 kWh/(m2*a), Pflichtangabe in Immobilienanzeigen
Energieklasse D, Warmwasser enthalten

Sollte Ihnen das Wohnungsangebot zusagen, so bekunden Sie Ihr Interesse über das Kontaktformular.

PS: Wir begleiten Sie bis zur Wohnungsübergabe und wenn es gewünscht wird, bis zum Einzug.

Hannover, Oktober 2020

25 Quadratmeter für Menschen in Städten

Himmel-Wolken

Unter freiem Himmel zusammenkommen, Freunde treffen, der Wohnung entfliehen – während der Corona-Krise haben die Grünanlagen der deutschen Großstädte besonders viele Menschen angezogen. Sie profitieren aktuell davon, dass der Anteil der Grünanlagen an der Siedlungs- und Verkehrsfläche in den meisten Großstädten über 22 Jahre hinweg leicht gestiegen ist, und zwar absolut betrachtet wie auch pro Kopf. Wie das Statistische Bundesamt für das Jahr 2018 mitteilt, standen in den 14 bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands mit mehr als 500 000 Einwohnerinnen und Einwohnern durchschnittlich 25 Quadratmeter Grünanlagen-Fläche pro Kopf zur Verfügung.
1996 waren es noch 18 Quadratmeter. Im selben Zeitraum stieg in diesen Metropolen auch der Anteil der Grünanlagen an der Siedlungs- und Verkehrsfläche von 7,7 % auf 10,9 %. Zu Grünanlagen zählen Parks, Siedlungsgrünflächen, Botanische Gärten, Spielplätze, aber auch Kleingartenanlagen.

PM 08.09.2020

Wohnungsbestand Ende 2019

Ende 2019 gab es in Deutschland 42,5 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Wohnungsbestand im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % oder 277.400 Wohnungen. Im Vergleich zum Jahr 2010 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 5,0 % beziehungsweise 2,0 Millionen Wohnungen. Somit kamen Ende 2019 auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner 511 Wohnungen und damit 16 Wohnungen mehr als neun Jahre zuvor.

PM Nr. 281/29.07.2020

WISSENSWERTES ÜBER IMMOBILIEN

Immobilien-Markt
Der Immobilienmarkt ist schon alt. Bereits die alten Griechen hatten Stadtplaner und man kann auch davon ausgehen, dass Grund und Boden nach Angebot und Nachfrage gehandelt wurde.

Viel stärker als heute war das Haus Arbeits- und Wohnstätte in einem. Im Zuge der Industrialisierung wurde diese Nutzung aufgespalten. Mit der wirtschaftlichen Umgestaltung von Unternehmen, dem zunehmenden Outsourcing (Auslagerung, Ausgliederung) von Abteilungen oder einzelnen Personen wird das „Arbeiten von Zuhause“ oder auch Homeoffice wieder propagiert.

Einordnung von Immobilien
Im allgemeinen gibt es drei Hauptkategorien von Immobilien.

  1. WohnImmobilien
  2. GewerbeImmobilien
    (Dazu gehören auch Pflegeimmobilien, Pflegeheim, Seniorenheim, Seniorenwohnanlage, Wohnstift, Betreutes Wohnen, …)
  3. InfrastrukturImmobilien

Wohnimmobilie
Leider ist nicht in jedem Staat das Recht auf Wohnraum (Mietwohnung) im Grundrecht verankert. Jeder Mensch möchte gern ein Dach über dem Kopf haben, einen Ort , in den er sich zurückziehen kann. Wohnraum, ob Haus, Eigentumswohnung oder Mietwohnung wird von jedem Mieter  individuelle erlebt und damit subjektiv definiert. Um ein allgemeines Verständnis zu ermöglichen gibt es Wohnimmobilien-Definitionen, welche mit den sich ändernden Ansprüchen der Mieter und Vermieter ständig aktualisiert werden.

Arten von Wohnimmobilien
a) Einfamilienhaus, 1-Familienhaus
b) Zweifamilienhaus, 2-Familienhaus
c) Reihenhaus
d) Mehrfamilienhaus
e) Wohnblock

Gewerbeimmobilie
Immobilien, die zur Erfüllung einer wirtschaftlichen Wertschöpfung dienen, werden als Gewerbeimmobilien oder auch als Gewerbe-Objekte bezeichnet. Eine Gewerbeimmobilie kann ein einziges Grundstück oder Gebäude sein. Der Begriff Gewerbeobjekt wird auch häufig  verwendet, wenn nur ein Teil eines Gebäudes für die Ausübung einer Tätigkeit und ein anderer Teil für Wohnzwecke zur Verfügung steht. Diese Immobilien-Mischobjekte kennt jeder. Parterre sind Geschäfte (Ladenlokale) und darüber befinden sich eine oder mehrere Etagen mit Wohneinheiten (Abkürzung WE).

Arten von Gewerbe-Immobilien
a) BüroImmobilie
b) HandelsImmobilie
c) GewerbeImmobilie, Produktions-Gebäude
d) LandwirtschaftsImmobilie
e) FreizeitImmobilie (neuere Immobilienart)
f) Multifunktionsimmobilie (Wohnungen, Büros und Ladenlokal in einem Gebäude)

Infrastruktur-Immobilien
Als Immobilienmakler freue ich mich natürlich, wenn zunehmend auch diese Immobilien privatisiert werden. Aber als Bürger frage ich mich, wieso kommunale Mitarbeiter und Kommunalpolitiker nicht mehr Engagement entwickeln, um Infrastruktur-Projekte unter einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekt zu führen und zu erhalten. Die Infrastruktur ist eine kommunale und staatliche Aufgabe und sollte dem Nutzen aller Bürger dienen.

Arten von Infrastruktur-Immobilien
Bodenimmobilien:
a) Straße
b) Brücke
c) Tunnel
d) Schienennetz
e) Flughafen

Gewässerimmobilie:
a) SeeImmobilien
b) FlussImmobilien
c) Hafen


 

Aufstellung der Betriebskosten – Betriebskostenverordnung (BetrKV)

Teil 5:
Aufstellung der Betriebskosten – ein umfangreiches Thema, das in der nächste Folge fortgesetzt wird.

In der vorhergehenden Veröffentlichung erwähnte ich die „Verordnung über die (Betriebskostenverordnung – BetrKV). Schon hier zeigen sich oft Unsicherheiten beim Vermieter und Mieter. Gerade der letzte Punkt „Sonstiges“ – ein schwammiger Begriff. 

Arbeiten wir einzelne Punkte des Paragraphen 2 der Betriebskostenverordnung nach der Reihe ab.

08. „Müllgebühren“ und Straßenreinigung. Bei der Müllbeseitigung denken viele nur an die Tonne. Wer aber in großen Wohnhäusern lebt, muss auch für die nicht öffentlichen Maßnahmen aufkommen. Und bei diesem Punkt sind die Kosten für Müllschlucker, Müllabsauganlagen, Müllkompressoren und

Müllmengenerfassungsanlagen sowie deren Wartung und Pflege gemeint. Und bei der Straßenreinigung verwechseln viele dies mit der Fußwegreinigung. Die Kosten und der Umfang einer Straßenreinigung sind in der Regel in einer „Straßenreinigungssatzung“ der Kommunen geregelt. Interessant für Woh- nungssuchende kann auch die Zuordnung der Reinigungsklasse eines Gebäudes sein.

09. Kosten der Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung. Was zu der Gebäudereinigung zählt sollte eigentlich jedem verständlich sein. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als dieser Begriff kaum auf einer Betriebskostenabrechnung stand. Im wöchentlichem Rhythmus ging in unserem Mehrfamilienhaus eine kleine und große Hausreinigungskarte von Wohneinheit (WE = Wohnung) zu WE herum. Die kleine war für die Treppenreinigung auf der Etage der einzelnen Wohnungen und die große Karte ging an alle Haushalte des Hauses. Sie enthielt die Aufstellung der einzelnen Gebäudeteile bzw. Einrichtungen (z. B. Kellergänge, Gemeinschaftsboden, Mülltonnenplatz und Fußweg!). Aber viele Mieter sind heute auch hier eher bereit zu zahlen als solche Arbeiten selbst auszuführen.

10. Kosten der Gartenpflege. Dieser Punkt ist einer der wenigen, wo Eigentümer sich etwas zuverdienen können aber nach meinen Beobachtungen es nur selten und in zu geringem Maße anerkennen lassen. Viele Häuser haben einen Vorgarten oder hinter dem Haus eine größere Fläche, die sie ihren Mietern zugänglich machen. Als Makler werde ich oft bei einer Neuvermietung gefragt, ob solch eine Möglichkeit besteht. Denn dies ist für viele ein Wunsch nach Lebensqualität. Die Pflege dieser Flächen kann der Eigentümer selbst vornehmen, was gerade auch von denen durchgeführt wird, die schon im „Ruhestand“ sind und sich noch fit erhalten möchten. Die Voraussetzung ist jedoch, dass sie sich drei Angebote von Dienstleistungsfirmen aus der Gartenbranche einholen und ihre Abrechnung an diesen Angeboten orientieren. Die meisten Eigentümer verzichten auf eine Vergütung oder liegen weit unter den Marktpreisen.

(Fortsetzung folgt)

Teil 1: „Makler und Hausverwalter 

Teil 2: „Makler und Hausverwalter 

Teil 3: „Die Betriebskosten 

Teil 4: „Die Betriebskosten (1-7)

Hier können Sie sich die Originalzeitung ansehen.

Betriebskostenaufstellung

Teil 4:
Aufstellung der Betriebskosten – ein umfangreiches Thema, das in der nächste Folge fortgesetzt wird.

In der vorhergehenden Veröffentlichung erwähnte ich die „Verordnung über die (Betriebskostenverordnung – BetrKV). Schon hier zeigen sich oft Unsicherheiten beim Vermieter und Mieter. Gerade der letzte Punkt „Sonstiges“ein schwammiger Begriff. 

Arbeiten wir einzelne Punkte des Paragraphen 2 der Betriebskostenverordnung nach der Reihe ab.

01. Öffentliche Lasten des Grundstücks. Schon im ersten Punkt des Paragraphen zwei wird das was ich in der dritten Folge schrieb klar, dass Betriebskosten in der Regel keine Einnahmen des Vermieters sind. Zu den öffentlichen Lasten gehört zum Beispiel die Grundsteuer.

02. Kosten der Wasserversorgung. Hier wird es zum ersten Mal interessant. Im Einzelnen sind das:

  • Der Verbrauch von Wasser in Kubikmeter.
  • Die Grundgebühren, auch wenn man kein Wasser verbraucht, wird schon allein für die Möglichkeit Wasser in Gebrauch zu nehmen Geld verlangt.
  • Die Kosten der Anmietung von Wasserzählern, welche oft auch als Wasseruhren bezeichnet werden.
  • Die Kosten der Eichung von Wasserzählern. Hierzu möchte ich gleich anmerken, dass Wasserzähler für kaltes Wasser alle sechs und für warmes Wasser alle fünf Jahre geeicht beziehungsweise ausgetauscht werden müssen. 
  • Die Kosten von Wassermengenreglern und deren Wartung.
  • Die Kosten für die eigene Wasserversorgungsanlage und Wasseraufbereitungsanlage und deren Verbrauchsstoffe. Dieser Punkt bedarf einer Erklärung. Zum Beispiel gibt es in Hannover ein Unternehmen, das seinen Mietern für eine bessere Lebensqualität die Wasserleitungen aus Edelstahl und eine wasserenergetische Aufbereitung anbietet.

03. Und wer Wasser verbraucht muss natürlich auch für die Entsorgung aufkommen. Und wiederum gehören dazu die Anlagen, die Wasserpumpen und die Gebühren für Haus- und Grundstücksentwässerung. Wenn ich interessierten Mietern die Betriebskosten für diesen Punkt vorlege, kommt es hin und wieder zum Erstaunen. Entsorgungskosten können für ein Vierfamilienhaus höher ausfallen als in einem mehrstöckigen Mietshaus. Ausschlaggebend kann die Grundstücksgröße sein. Denn Abwassergebühren fallen für jeden Quadratmeter auch für Garten und Garagenhof an.

04. Die Kosten der zentralen Heizungsanlage. Dieser Punkt ähnelt dem Punkt drei. Zusammengefasst sind es alle Kosten die für die regelmäßige Wärmelieferung anfallen. Alle Brennstoffarten, Brennstoffanlagen und deren Wartung. Die Kosten zur gesetzlichen Vorschrift zur Messung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, die in der Regel ein Schornsteinfeger durchführt.

05. Die Kosten der zentralen Warmwasserversorgung. Auch hierzu zählen alle gängigen Kosten wie sie in den Punkten drei bzw. vier erwähnt wurden.

06. Alle Kosten der Heizung- und Warmwasserversorgung die nicht in den Punkten zwei und vier berücksichtigt wurden. Um es ganz einfach auszudrücken, alle Kosten außer der Ein- und Ausbau von Reparaturteilen und deren dazugehörigen Handwerkerleistungen.

07. Kosten des Betriebes des Personen- oder Lastenaufzuges.

Hier kommt es bei Mietern mitunter zu Missstimmungen, denn parterre wohnenden Mieter, sehen oft nicht ein, dass sie an den Betriebskosten für Personenaufzüge beteiligt werden. (Übrigens: Wissen Sie warum der Fahrstuhl seine Bezeichnung hat, obwohl wir meistens nur darin stehen? Wer es weiss, kann mir gern die Antwort schreiben.)

Zurück zu den BK (Betriebskosten). Interessant ist für den Betrieb eines Personen- oder Lastenaufzug, dass für den Betrieb auch eine Fachkraft eingestellt werden kann. Ansonsten gelten hier für auch alle Regelungen der Wartungen und Pflege, die uns aus den BK der Heizungs- und Waschanlagen bekannt sind.

(Fortsetzung folgt)

Teil 1: „Makler und Hausverwalter 

Teil 2: „Makler und Hausverwalter 

Teil 3: „Die Betriebskosten 

Teil 5: „Die Betriebskosten (8-10)

Hier können Sie sich die Originalzeitung ansehen.

Die Betriebskosten

Teil 3:
Betriebskosten

„Jedes Jahr erregt ein Brief vom Vermieter die Gemüter. Denn zu über neunzig Prozent unterschreiben Mieter einen Mietvertrag mit einer Betriebskostenabrechnung, welche auch als Nebenkostenabrechnung bezeichnet wird, und verpflichten sich zu einer monatlichen Vorauszahlung. Leider werden von vielen Profis in der Immobilienbranche die Begriffe Neben- und Betriebskosten nicht eindeutig verwendet und verursachen dadurch immer wieder Verwirrungen.

Den Begriff „Betriebskosten“ verwende ich nur in der privaten Wohnraumvermietung. Denn der Begriff ist im Bundesgesetzblatt mit der „Verordnung über die Aufstellung von Betriebskosten (Betriebskostenverordnung – BetrKV)“ festgeschrieben. Den Begriff „Nebenkosten“ verwende ich ausschließlich in der gewerblichen Vermietung. Hier schließen zwei Kaufleute (Vermieter und ein unternehmerhandelnder Mieter) einen Mietvertrag ab, welcher frei verhandelbar ist. Es gibt keine Nebenkostenverordnung.

Der §1 Absatz 1 regelt eindeutig mit dem Wort „laufend“ die Kosten, die der Mieter zu tragen hat. Hier ist „laufend“ mit „wiederkehrend“ gleichzusetzen. Als Faustregel: Alle zeitlichen wiederkehrenden Leistungen in bestimmten Abständen. Die Abstände können je nach Leistungsart unterschiedlich sein. Zum Beispiel die Beseitigung von Restabfall kann wöchentlich, die Beseitigung von Papier monatlich und die Reinigung der Dachrinne alle zwei Jahre geschehen.

Ein Vermieter kann auch Eigenleistungen für seine Mieter und sein Objekt erbringen. Dazu gibt es zwei Grundsätze. Erstens: die Leistungen müssen ohne Umsatzsteuerberechnung erfolgen und zweitens dürfen diese ohne Begründung nicht höher sein, als eine Fremdfirma diese in Rechnung stellen würde. Um sicher zu sein, welchen Marktpreis meine Leistung als Vermieter Wert ist, empfehle ich vorsichtshalber, Kostenvoranschläge von Dienstleistern einzuholen.

Nicht angesetzt – beziehungsweise nicht umlagefähig sind Kosten für Reparaturen, die zur Erhaltung des Objektes dienen und meine verwaltertätigen Aufgaben. Diese Kosten muss der Vermieter in seine Miete einkalkulieren und selbst tragen.

Wie hoch dürfen Betriebskosten veranschlagt werden?

Der Vermieter ist verpflichtet, die Höhe der monatlichen Vorauszahlung so festzulegen, dass es am Jahresende nach Möglichkeit nicht zu einer Nachzahlung oder Erstattung kommt. Im Idealfall decken die monatlichen Betriebskostenvorauszahlungen die gesamten Kosten am Jahresende ab, bzw. es kommt zu einer geringen Nachzahlung oder Erstattung. Die Berechnung der Höhe der Kosten kann einfach von der Abrechnung aus dem Vorjahr abgeleitet werden. Durch die jährliche Inflation und neue gesetzliche Vorschriften sind Kostensteigerungen immer abzusehen. Als Verwalter ist es meine Aufgabe, Mieter und Vermieter auf die gesetzlichen Bestimmungen hinzuweisen und bei den jährlichen Betriebskostenabrechnungen die neuen Vorauszahlungen neu festzulegen. Damit soll in erster Linie der Mieter vor einer finanziellen Schieflage durch zu hohe Nachforderungen geschützt werden.

Wenn Sie hohe Rückzahlungen (zum Beispiel über 200,00 €) von ihrem Vermieter erhalten, können Sie ihn ansprechen und eine Kürzung der Vorauszahlungen erbitten. Andererseits ist es schön, vom Vermieter ein zusätzliches „Taschengeld“ erstattet zu bekommen. Mieter vergessen oder wissen oft nicht, dass Betriebskosten nicht dem Vermieter zu Gute kommen, sie müssen zum größten Teil dieses Geldes an kommunale Instanzen weiter leiten.

In der nächsten Folge erhalten Sie eine Aufstellung aller „Betriebskosten.“

Teil 1: „Makler und Hausverwalter 

Teil 2: „Makler und Hausverwalter 

Teil 4: „Hausverwalter: Aufstellung der Betriebskosten (1-7)

Teil 5: „Hausverwalter: Aufstellung der Betriebskosten (8-10)

Hier können Sie sich die Originalzeitung ansehen.

Deutliche Unterschiede in der Wohnsituation

 

Deutliche Unterschiede in der Wohnsituation von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

wohnungenIm Jahr 2014 unterschieden sich die Wohnsituationen der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland deutlich voneinander. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf Basis des Mikrozensus lebten Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich seltener in Wohneigentum (34,5 %) als Menschen ohne Migrationshintergrund (54,8 %). Menschen mit Migrationshintergrund lebten mit einem Anteil von 6 % doppelt so oft in Wohngebäuden mit mehr als 12 Wohnungen (ohne Migrationshintergrund: 3 %). Sie hatten mit 32,8 Quadratmeter weniger Wohnfläche je Person zur Verfügung (ohne Migrationshintergrund: 47,7 Quadratmeter) und wohnten in Haushalten, die mit 7,26 Euro eine höhere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter bezahlten (ohne Migrationshintergrund: 6,69 Euro).

PM 009-10.01.17